Gegen die Wand

"Gegen die Wand“ ist der Titel eines Kunstprojekts, entstanden aus der Idee, gemeinsam mit jungen Geflüchteten die Themen Heimat, Fremde und Zukunft künstlerisch zu bearbeiten. Das Projekt wurde vom BBK (Berufsverband Bildender Künstler ) finanziert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das Projekt fand vom 12. Oktober bis  17. Dezember 2016 mit 12 Jugendlichen aus Afrika und Afghanistan statt.
Ausgangspunkt war das eigene Porträt – zuerst als Holzschnitt gearbeitet und dann in Stein gehauen: Wer bin ich? Wo komme ich her? Dann folgte die künstlerische Auseinandersetzung mit der Frage nach Heimat, Fremde und Zukunft. Auf langen Papierbahnen, entstand "gegen die Wand" eine zweite Raumhaut, gestaltet mit Erinnerungen und Assoziationen in Bildern und Worten, mit Malerei, Zeichnung und Collage. In der künstlerischen Arbeit entstand ein Dialog- und Begegnungsraum. Die Intensität und der Einsatz, mit dem die jungen Geflüchteten am Werk waren, berührte und bewegte nicht nur die begleitenden Künstler, die positive Resonanz der Besucher bei der Abschlussausstellung war überwältigend. 


Zuhause in der Kunst

In 2018 planen wir eine Neuauflage und Erweiterung des "Gegen die Wand"-Projekts . "Zuhause in der Kunst" ist eine Mischung aus Kunst- und Integrationsprojekt für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung für zwei Zielgruppen.  Wir möchten einerseits Jugendliche, hiesige und geflüchtete, mit auf eine schöpferische Weltreise nehmen, die die Wahrnehmung der eigenen kulturellen Identität bewusst machen soll und zugleich die Kultur des jeweils anderen sichtbar macht. Das Projekt dient als Impulsgeber für ein gemeinsames Miteinander und Integration. Es wird interdisziplinär gearbeitet, in den Bereichen Musik, Theater und Bildende Kunst, um möglichst vielen jungen Menschen die Gelegenheit zu geben, mitzumachen und gegenseitige Berührungsängste abzubauen. Ausstellungen und Theateraufführungen in Schulen sollen neue Teilnehmer anziehen.
Zum anderen soll es Workshops mit geflüchteten Frauen und ihren Kindern geben. Geplant ist der Bau von Stockpuppen und die Entwicklung und Inszenierung eines kleinen Puppentheaterstück, das in Kindergärten und im Pflegeheim aufgeführt werden soll. Die Kinder werden in der Zeit der Workshops künstlerisch-pädagogisch betreut. Sie lernen den Umgang mit Farbe, Papier und Schere und werden durch Bewegungsspiele motorisch gefördert. Hierbei orientieren wir uns an den Jahreszeiten und beziehen sowohl die Materialien der Natur als auch den Grundwortschatz mit ein.
Ein wichtiger Teil ist auch das Miteinander in Form von gemeinsamen Aktivitäten wie Kochen, Backen oder Ausflüge machen in die nähere Umgebung der neuen Heimat.

Um dieses Projekt ermöglichen zu können benötigen wir ihre Unterstützung!


Weitere Projekte:

  • VorOrt Frauencafé
    Offener regelmäßiger Treff im bella martha kunsthaus für deutsche und geflüchtete Frauen und ihre Kinder. Bei Tee und Gebäck bekommen alle Einblick in die jeweils andere Kultur und es wird wie nebenbei Deutsch gelernt.

  • 9 Tage. Schöpfung.
    Das Kurzzeitstipendium ermöglicht Kunststudierenden und -absolventen 9 Tage in das soziale Umfeld Marthashofen einzutauchen, interaktiv künstlerisch zu arbeiten und das Ergebnis in einer Ausstellung zu präsentieren.

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Kunst braucht Gunst!

Marthashofen ist: Altenheim, sozialtherapeutische Einrichtung, Kindergarten, Cafe und Kunsthaus ... Das kunsthaus bella martha möchte ein  Begegnungsort sein. Für die dort lebenden und arbeitenden Menschen ebenso wie für (Kunst) Interessierte und Künstler in Grafrath, im Landkreis und darüber hinaus, und für Menschen, die aus aller Welt geflüchtet sind. Offenheit und die Einbindung von regionalen, überregionalen und internationalen Kunst- und Sozialschaffenden
sind in diesem Zusammenhang notwendiges Selbstverständnis.
Als gemeinnützige Einrichtung sind wir auf Spenden angewiesen, um all unsere
Projekte umsetzen zu können.

VIELEN DANK FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG!

Spendenkonto
KunstZeit-Haus gGmbH

DE11 7016 3370 0100 239100 | GENODEF1FFB | Volksbank Fürstenfeldbruck

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