Über uns

Kunst im Sozialen

Kunst fin­det nicht nur in Muse­en, Gale­rien und Hoch­schu­len statt. Unser Anlie­gen ist es, Kunst als Akti­ons­feld im Sozia­len in sei­nen unter­schied­li­chen Qua­li­tä­ten für mög­lichst vie­le Men­schen erleb­bar zu machen. Das Kunst­haus möch­te ein Begeg­nungs­ort für die dort leben­den und arbei­ten­den Men­schen sein und zugleich eine Ver­bin­dung schaf­fen zwi­schen Mart­has­h­o­fen und der Gemein­de, Kunst­in­ter­es­sier­ten, Künstler:innen des Land­krei­ses und dar­über hinaus.

Hier eine Aus­wahl unse­rer Projekte:

FFB / Fuerstenfeldbruck
28.08.2020 Marthashofen:  Teilnehmende am Kunstprojekt MAUERFALL im Kunsthaus Bella Martha in Marthashofen vor ihrem Projekt. 

© Leonhard Simon

Mau­er­fallDie Wand die ich in mit tra­ge bist du.

Eine Grup­pe geflüch­te­ter Jugend­li­cher hat unter Anlei­tung von Mai 2019 bis August 2020 künst­le­risch mit­ein­an­der gear­bei­tet. Wäh­rend die­ser Zeit haben sich eini­ge der Jugend­li­chen ver­ab­schie­det, neue sind dazu­ge­kom­men. Das Pro­jekt nahm die jun­gen Men­schen mit auf eine kul­tu­rel­le Welt­rei­se. Der gemein­sa­me Weg mach­te einer­seits die Wahr­neh­mung der eige­nen kul­tu­rel­len Iden­ti­tät bewusst, und ließ ande­rer­seits die Kul­tur des jeweils ande­ren sicht­bar wer­den. Die­se Erfah­run­gen dien­ten als Impuls­ge­ber für ein schöp­fe­ri­sches Mit­ein­an­der. 

Abschluss des Pro­jekts was eine gro­ße Aus­stel­lung im Kunst­haus im Sep­tem­ber 2020.

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Hüb­sche Frauen

Offe­ner Treff für geflüch­te­te und deut­sche Frau­en und ihre Kin­der im Kunst­haus. 

In ver­trau­ter Atmo­sphä­re wur­de gemalt, gebas­telt, gespielt, gehä­kelt, gebom­melt, Tee getrun­ken und wie neben­bei All­tags­deutsch gelernt. Bei gemein­sa­men Aus­flü­gen erkun­de­ten wir die nähe­re Umgebung.

Pro­jetk­zeit­raum von 2015 bis 2020

Das künst­le­ri­sche Leitungsteam

1959 in Mon­tré­al, Kana­da gebo­ren; Bache­lor of Fine Arts (Bild­haue­rei) an der Fakul­tät für Bil­den­de Küns­te in Mon­tré­al; Semi­nar für Wal­dorf­päd­ago­gik in Stutt­gart; Stu­di­um der Male­rei bei Bep­pe Assen­za, Schweiz und Paul Pol­lock, Frei­burg; Mit­be­grün­de­rin und Lei­te­rin der Kunst­schu­le „CEN­TRAR­TE“ in Sao Pao­lo, Bra­si­li­en; seit 2001 in Deutsch­land als frei­schaf­fen­de Künst­le­rin, Dozen­tin und Kunst­the­ra­peu­tin tätig.

Christina

Chris­ti­na Kuehn

1963 gebo­ren; nach einer abge­bro­che­nen Gold­schmie­de­leh­re Stu­di­um Archi­tek­tur und Design an der Staat­li­chen Aka­de­mie der Bil­den­den Küns­te Stutt­gart; 1993 Diplom; seit­dem selbst­stän­dig tätig im Bereich Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign und Illus­tra­ti­on für Men­schen, Unter­neh­men und Orga­ni­sa­tio­nen die künst­le­risch, nach­hal­tig und sozi­al ori­en­tiert sind.

SusanneMandl

Susan­ne Mandl