9 Tage. Schöpfung.

STIPENDIUM FÜR JUNGE KÜNSTLER/INNEN

Dieses Kurzzeitstipendium richtet sich an Kunststudierende und -absolventInnen, die daran interessiert sind, für neun Tage in das soziale Umfeld Marthashofen einzutauchen. "9 Tage. Schöpfung." heißt: 1 Tag Anreise – 7 Tage Arbeit im Atelier – 1 Tag Ausstellung mit Vernissage. Während dieser Zeit bietet das bella martha kunsthaus Raum für interessante Begegnungen, Austausch und produktives Schaffen. Ziel ist die künstlerische Interaktion mit diesem besonderen Ort und seinen Menschen. Am Ende des kurzen und hoffentlich intensiven Arbeitsaufenthalts präsentieren die jungen Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeit vor Ort in einer Ausstellung.
Werden auch Sie Teil dieses wunderbaren Projekts, besuchen Sie die jungen KünstlerInnen im Atelier und kommen Sie zu den Vernissagen (Termine siehe unten). Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

"Die einzig revolutionäre Kraft ist die Kraft der menschlichen Kreativität, die einzig revolutionäre Kraft ist die Kunst." Joseph Beuys

 

 

Wir haben uns 2018 für diese sieben Künstlerinnen entschieden:

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Nabila Attar

Nabila Attar hat Bildende Kunst mit dem Schwerpunkt Malerei an der Gray’s School of Art in Aberdeen und der Akademie výtvarných umění in Prag studiert.

Sie lebt und arbeitet in Hamburg.

Die während ihres Aufenthalts auf Marthashofen entstehende Arbeit wird sich mit dem mimetischen Impuls und den Fallstricken der Repräsentation befassen. Das Stichwort Schöpfung aufgreifend, möchte sie den Schaffensprozess im Austausch mit Anwohnern und Interessierten seinen Lauf finden oder auch entgleisen lassen.

15.03. bis. 23.03.2018

Ausstellung am 23. März 2018 um 19.00 Uhr


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Till Hargina

 

Till Hargina hat sein Studium mit dem Schwerpunkt zeitbezogene Medien an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg letzten Sommer abgeschlossen. Er besuchte Klassen unter anderem bei Johannes Paul Raether, Markus Steinweg und Yorgos Sapountzis.

In Marthashofen wird er der Leitfrage “War Gott einsam als er die Welt erschuf?“ folgen. Der junge Künstler möchte das Schlafen bzw. das Träumen als extremste Form von Einsamkeit begreifen und seine Träume während des Aufenthaltes als Grundlage für seine Arbeit verwenden, um der Frage des Schaffens und der Einsamkeit auf den Grund zu gehen.

19.04. bis 27.04.2018

Ausstellung am 27.April 2018 um 19.00 Uhr


 
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Eri Hayashi

geboren 1990 in Tottori, Japan. Eri Hayashi lebt und arbeitet in Halle an der Saale. 2008-2012: BA Malerei, Kyoto Seika Universität, Japan, seit 2013: Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

"Ich beschäftige mich in meinen Arbeiten schon länger mit dem Phänomen der Utopie . Ich überlege in meinen Arbeiten, wie die utopischen Orte und Situationen konstruiert wurden oder werden und was es mit ihnen auf sich hat. Ich interessiere mich für den Raum in dem wir leben und die Fundstücke, die darin zu entdecken sind. Ich entwickle daraus meine Arbeit. Mit Hilfe von Fundstücken aus Grafrath werde ich versuchen, den Prozess des Projekts und meine individuellen Erfahrungen in sieben Tagen umzusetzen. Wie der Ort auf mich wirkt, werde ich in meinen Arbeiten zeigen"

 

03.05. bis 11.05.2018

Ausstellung am 11. Mai 2018 um 19.00 Uhr


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Ricarda Hoop

Geboren 1981, 2004-2011 Studium freie Kunst an der HfbK Hamburg. Ricarda Hoop lebt und arbeitet seit 2011 in Leipzig und hatte bereits zahlreiche Ausstellungen in Deutschland und Europa.

Voyage dans la chambre – die gezeichnete Landschaft im Raum: "Für den Aufenthalt im Kunsthaus bella martha plane ich eine Serie von Zeichnungen, die sich direkt und assoziativ mit dem Ort, der Umgebung und den Menschen auseinandersetzen, natürlich in Bezug zu meinem Kernthema dem Interieur. Die Arbeiten setzen sich dann wiederum zu einer grösseren Arbeit zusammen, sowohl auf der Wand als auch inhaltlich. Der Quilt dient hierfür als gedanklicher Ausgangspunkt."

14.06. - 22.06.2018

Ausstellung am 22.Juni 2018 um 19.00 Uhr


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Boohri Park

Boohri Park hat Bildhauerei an der Hochschule für bildende Künste in Dresden studiert. Sie nutzt verschiedene Medien für ihre künstlerische Arbeit, in der sie untersucht, wie die Räume wirken.

Während des Aufenthalts im Kunsthaus wird sie eine ortsbezogene Installation mit Licht und Projektion schaffen, die sich auf die Architektur des gegebenen Raumes bezieht.

12.07. - 20.07.2018

Ausstellung am 20.Juli 2018 um 19.00 Uhr


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Hayato Mizutani

Hayato Mizutani studierte Architektur an der Universität der Wissenschaft in Tokio (Tokyo University of Science) und der Universität Liechtenstein. Er arbeitete als Architekt in der Schweiz und studiert jetzt an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg.

"Das Thema meiner Zeit in Grafrath ist die Abstraktion der Landschaft. Ich möchte die Umgebung mit meinen fünf Sinne beobachten und die Wahrnehmungen in meine Arbeit einbinden."

20.09. - 28.09.2018

Ausstellung am 28.September 2018 um 19.00 Uhr


 
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Stella von Rohden

ist 1987 in Bremen geboren. Sie studierte Kulturwissenschaften (BA u. MA) sowie Freie Kunst an der HbK Braunschweig und hat ein Studium der Bildenden Kunst an der AdK Berlin absolviert.

„Während des kurzzeitigen Aufenthaltes möchte ich mich mit der Dauer von Bildwerdung beschäftigen, also mit der Frage, wie Bilder entstehen. Hierzu plane ich Oberflächen verschiedener Steine in Malprozessen sichtbar zu machen.“

18.10. - 26.10.2018

Ausstellung am 26.Oktober 2018 um 19.00 Uhr


 2017 waren diese Künstler bereits in Marthashofen:

  • 06.07. - 14.07.2017: Samuel Ferstl - Kunstakademie Düsseldorf
  • 27.09. - 06.10.2017: Stein & Leo - Malerei in Antwerpen & Fotografie in Wien

Abschluss-ausstellung:

Samstag 24. November 2018

Die Geschichte endet hier jedoch noch nicht – am Ende des Jahres werden alle Stipendiaten noch einmal eingeladen nach Marthashofen zurückzukehren. Die Kunsthaus-Jury wird eine Gruppenausstellung kuratieren und einen Förderpreis in Höhe von 1000 Euro vergeben.

Förderpeis:

1.000 EUR


Sie sind jederzeit herzlich Willkommen, in diesem Zeitraum die jungen Künstlerinnen und Künstler im Kunsthaus oder auf dem Gelände Marthashofen zu besuchen, ihnen über die Schulter zu schauen und in einen gemeinsamen Austausch zu kommen!

 
Kunst braucht Gunst

KUNST BRAUCHT GUNST!


Marthashofen ist: Altenheim, sozialtherapeutische Einrichtung, Kindergarten, Cafe und Kunsthaus ... Das kunsthaus bella martha möchte ein Begegnungsort sein. Für die dort lebenden und arbeitenden Menschen ebenso wie für (Kunst)
Interessierte und Künstler in Grafrath, im Landkreis und darüber hinaus, und für Menschen, die aus aller Welt geflüchtet sind. Offenheit und die Einbindung von regionalen, überregionalen und internationalen Kunst- und Sozialschaffenden
sind in diesem Zusammenhang notwendiges Selbstverständnis. Als gemeinnützige Einrichtung sind wir auf Spenden angewiesen, um all unsere
Projekte umsetzen zu können.

VIELEN DANK FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG!
Spendenkonto: Betreff "9 Tage. Schöpfung."
DE11 7016 3370 0100 239100 | GENODEF1FFB Volksbank Fürstenfeldbruck